Ribnitz-Damgartener Hospiz-Verein e.V.

von Mensch zu Mensch

Herzlich Willkommen im
Ribnitz-Damgartener Hospiz-Verein e.V.

Die meisten Menschen wünschen sich Zuhause zu sterben.

Unser Ambulanter Hospizdienst begleitet und unterstützt schwerstkranke Menschen und ihre Zugehörigen auf diesem Weg, auch über den Tod hinaus.

Die Hospizarbeit wird getragen durch den Ribnitz-Damgartener Hospiz-Verein e.V. Das Angebot ist offen und kostenlos für alle Menschen, unabhängig von deren religiösen Überzeugungen.

Die Grundlage unserer Hospizarbeit ist ein humanistisches Menschenbild. Jeder Mensch besitzt in allen Phasen seines Lebens Würde. Deswegen setzen wir uns für einen würdevollen Umgang der Gesellschaft mit Schwerstkranken und für eine Stärkung des Hospizgedankens ein.

Wir freuen uns, wenn Sie Menschen in Würde leben lassen möchten bis zuletzt durch Spenden für unseren Verein. Jede Hilfe zählt. Wir bedanken uns herzlich für Ihre Spende, schreiben Sie uns eine Email für den Erhalt einer Spendenquittung.

  • Unser Spendenkonto
    Pommersche Volksbank Stralsund:
    IBAN: DE98 1309 1054 0008 2015 28

Ihre Ansprechpartnerin
Andrea Wagner

Leitung und Koordination Dipl.-Pflegewiss.

Lange Straße 86
18311 Ribnitz-Damgarten

Telefon: 0 151 – 173 48 255
Email: hospiz-rdg-wagner@t-online.de

Vorstand

Die Hospizarbeit wird von hauptamtlichen und im Besonderen von ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen geleistet.

Beraten. Zuhören. Herzlichkeit.

Würde

für Schwerkranke und Sterbende.

Da sein

im Ehrenamt.

Freude

stiften und erfahren in unserem Verein.

unsere Projekte

Ansprechpartnerin für alle Projekte ist Andrea Wagner unter Telefonnummern: 0151 – 173 48 255

1. „Letzte Hilfe“-Kurs in RDG

In diesen Letzte Hilfe Kursen lernen interessierte Bürgerinnen und Bürger, was sie für die Ihnen Nahestehenden am Ende des Lebens tun können.

Der Hospizverein RDG bietet jeden Monat wird ein Kurs angeboten. Wir starten ab dem 03.05.2024 mit dem ersten Kurs.

Der Kurs dauert ca. 4 Stunden und findet von 16:00-20:00Uhr im Café des Begegnungszentrum statt. Es sind max. 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer min. 6 Teilnehmerinnen und Teilnehmer pro Kurs geplant.

2. Trauercafé

Die Beratung und Begleitung Trauernder zählt zu unseren Aufgaben und liegt uns am Herzen. Was Unterstützung durch die hospizlichen Angebote bieten kann, ist Begleitung, Gemeinschaft, Zeit, Raum und Erlaubnis sowie Ermutigung, in der Trauer genau das zu tun, was guttut. Einen lieben Menschen zu verlieren, schmerzt sehr. Nicht immer gelingt es, diesen schweren Weg der Trauer allein zu gehen. Deshalb laden wir in unser Trauercafé ein! Hier finden Sie einen geschützten Raum, in dem Sie Kontakt zu anderen Trauernden finden, erzählen, zuhören, sich erinnern und Gefühle zulassen können. Bei einer Tasse Kaffee redet es sich leichter, und gemeinsam mit anderen gelingt es vielleicht besser, sich im Leben neu zu orientieren. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Das Trauercafé in Ribnitz-Damgarten ist geöffnet: Am 2. Mittwoch im Monat von 15.00 bis 17.00 Uhr
Ort: Begegnungszentrum
Georg-Adolf-Demmler-Straße 6
18311 Ribnitz-Damgarten

Unser Barther Trauercafé ist geöffnet: Am 3. Mittwoch im Monat von 15.00 bis 17.00 Uhr
Ort: Vineta-Bürgerhaus
Papenstraße 8
18356 Barth

3. Trauerberatung

Trauernde Menschen sind verunsichert, ja, regelrecht entwurzelt und auf der Suche nach ihrem eigenen Weg durch die schwere Zeit der Trauer. Ein Gespräch, eine Trauerberatung kann Sie als Hinterbliebene stärken. In einem solchen Gespräch mit einer ausgebildeten Trauerbegleiterin gibt es für Sie die Möglichkeit, die eigenen Erlebnisse zu besprechen und gemeinsam zu überlegen, welche weitere Unterstützung vielleicht hilfreich sein kann.

4. Trauerbegleitung im Einzelgespräch

Mit individuellen, zeitlich begrenzten Einzelgesprächen möchten wir Sie dabei unterstützen, mit dem Verlust leben zu lernen und einen ganz persönlichen Weg zu finden. Diese Einzelbegleitung bietet die Möglichkeit,

  • Sprachlosigkeit zu überwinden,
  • über den Krankheits- und Sterbeprozess zu sprechen,
  • über Gefühle zu reden und diese auszudrücken,
  • heilsame Formen des Erinnerns zu finden,
  • die Wirklichkeit des Verlustes zu begreifen,
  • neue Lebensperspektiven zu entwickeln.

5. Vorbereitungskurs als Begleiter/in

Für unseren nächsten Kurs, der im Jahr 2024 starten soll, können Sie sich gern bereits jetzt anmelden.

Wenn Sie sich vorstellen können, die Arbeit des Ribnitz-Damgartener Hospiz-Vereins zu unterstützen, sei es durch eine Mitgliedschaft im Verein oder/und durch die Tätigkeit als Begleiter/in, rufen Sie uns an. Sehr gern informieren wir Sie in einem persönlichen Gespräch weiterführend zu unserer Arbeit.

Die ehrenamtlich tätigen Mitarbeiter/innen des Ribnitz-Damgartener Hospiz-Verein e.V. begleiten schwerstkrankte Menschen sowie deren Familien in der Häuslichkeit, in stationären Pflegeeinrichtungen und im Krankenhaus. Gefühlen, Gedanken und Worten Raum geben, „Dasein“ in einer Zeit, die so wichtig sein kann, wie das ganze gelebte Leben, Freiräume schaffen für die pflegenden Angehörigen, auch ganz praktische Hilfen anbieten, dies ist unser Anliegen. Unsere Begleiter/innen schenken Zeit und stehen den Betroffenen mitmenschlich bei.

Das Einzugsgebiet ist groß und umfasst neben Ribnitz-Damgarten unter anderem Fischland, Darß und Zingst, der Einzugsbereich reicht bis Sanitz und Tribsees. Wir sind Frauen und Männer aus den unterschiedlichsten Berufsgruppen und unterschiedlichen Alters. Wir haben unterschiedliche Weltanschauungen und sind durch eigenes Erleben oder durch den Beruf für Themen wie Leid, Sterben, Tod und Trauer sensibilisiert.

In einem Vorbereitungskurs werden Interessierte auf diese ehrenamtliche Tätigkeit vorbereitet.

6. Projektwoche „Hospiz macht Schule“

An fünf Tagen mit verschiedenen Schwerpunktthemen setzten sich die Kinder mit dem sensiblen Thema „Tod, Sterben und Abschied nehmen“ auseinander. Ziel der Projekttage ist es, Ängste im Umgang mit Krankheit und Tod zu mindern und ein „Handwerkszeug“ zum Umgang mit Verlust und Abschied zu bekommen.

Die Schüler arbeiten in Kleingruppen von drei bis vier Kindern zu den Themen: „Veränderungen“, „Krankheit und Leid“, „Sterben und Tod“, „Vom Traurig Sein“ und „Trost und Trösten“. Unterstützt werden sie dabei in ihren Gruppen von jeweils einer geschulten ehrenamtlichen Mitarbeiterin des Hospiz-Teams. Die Zugangsweise zu den verschiedenen Themen erlebten die Kinder sehr vielfältig: Geschichten, Filme, Bildimpulse, „Arztsprechstunde“, Pantomime, kleine Pflanzen eintopfen, diese werden begleitet von Gesprächen in Klein- und Großgruppe, Ergebnissicherung auf Plakaten und eigenen Mappen sowie dem Malen mit Fingerfarben, um Gefühle auszudrücken. Mit einem gemeinsamen Lied beginnt und endet jeder Tag.

Der behutsame und sensible Umgang der Erwachsenen mit den Kindern schafft sehr schnell eine Vertrauensbasis, die eine offene Auseinandersetzung mit den verschiedenen Themen ermöglicht. Kinderstimmen: „Viele Sachen wusste ich noch nicht.“ „Mir gefiel, dass alles leicht zu verstehen war.“ …, dass wir weinen konnten.“ „Ihr habe gelernt, dass es nicht so schlimm ist, über den Tod zu sprechen.“ „Was ich vermisse ist, dass ihr dann nicht mehr da seid.“ „Vieles zu erzählen hat gutgetan.“ „Ich fand interessant, dass die Frauen von ihrer Arbeit erzählt haben.“ „Ich dachte, wir sprechen nur über Tote.“, „Es war auch lustig.“ Den Abschluss findet die Projektwoche am 5. Tag mit einem Elternfest, an dem alle Kinder mit ihren Gruppenmitgliedern die Ergebnisse präsentierten.

Für Betroffene

Wir hören Ihnen zu, beraten und finden gemeinsam eine Lösung.

Für Mitbetroffene

Unsere Begleiter*innen sind psychosozial geschult und bieten eine emotionale Begleitung.

Für Helfende

Begleiter*innen werden!
Ehrenamtliche/r Mitarbeiter*in werden!
Einfach anrufen oder per Email anfragen. Wir freuen uns auf Sie.

Was wir tun.

Wir bieten eine intensive Vorbereitung und Qualifizierung für diese Aufgabe an. Die ehrenamtlich tätigen Mitarbeiter*innen des ambulanten Hospizdienstes begleiten Schwerstkranke und Sterbende in der Häuslichkeit, im Pflegeheim und im Krankenhaus.

Ca. 50 ehrenamtliche Mitarbeiter*innen begleiten Schwerstkranke und Sterbende und deren Zugehörige. Sie wurden in einem 100-stündigen Vorbereitungskurs auf ihre Tätigkeit vorbereitet.

Die Begleiter*innen übernehmen keine Pflege, wenn sie im Einsatz sind. Ihr Einsatz beschränkt sich auf die psychosoziale, d.h. emotionale Begleitung. Wir bieten mitmenschliche Begleitung in dieser besonderen Lebenssituation an. Der Vorbereitungskurs ist Voraussetzung für eine Mitarbeit.

Wir erwarten Flexibilität, denn die Begleitung kann nicht nach Dienstplan erfolgen, sondern diese wird oft auch kurzfristig vereinbart. Die Einsätze werden nach Absprache mit der Koordinatorin und den Zugehörigen geleistet.

Einfühlungsvermögen und die Bereitschaft, auf die Wünsche von Betroffenen und Angehörigen einzugehen, sind Voraussetzung für die Mitarbeit.

Die Betroffenen selbst, Zugehörige, Freunde, Ärzte, Seelsorger oder Pflegende können mit der Koordinatorin einen Termin für einen Erstbesuch verabreden. Dabei wird besprochen, welche Art der Unterstützung gebraucht wird bzw. geleistet werden kann.

Welthospiztag

Der Welthospiztag, der die Aufmerksamkeit für hospizliche und palliative Belange auf internationaler Ebene erhöhen will, findet jährlich am zweiten Samstag im Oktober statt. www.dhpv.de

Wir möchten Ihnen Raum geben sich wohlzufühlen
indem wir da sind, zu hören und begleiten.

Wir kümmern uns um Sie.

Wir dürfen dem Gemeinschaftsgedanken wieder mehr Beachtung schenken. Sie sind nicht allein. Nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf.

Lange Straße 86
18311 Ribnitz-Damgarten

Telefon: 0151 – 173 482 55
Email: hospiz-rdg-wagner@t-online.de

Vorstand